Farmers Come to San Antonio

Foto © von Peter Neufeld, Seminole, TX

Foto © Peter Neufeld, Seminole, Texas

Über 3000 Farmers besuchen diese Woche die Cotton Conference in San Antonio. Die Farmers kommen nach San Antonio, um über die Gegenwart und die Zukunft von Baumwolle zu sprechen, und eine Thema ist wohl der Fehlversuch vom Kongress diese Woche eine neue Farm Bill zu beschliessen.

Die Farm Bill ist marktregulierend, indem Subventionen gesetzt werden und die Preisen der Versicherung gegen den Ausfall einer Ernte geregelt werden, aber die Gesetzesvorlage enthält auch Unterstützung der umweltschonenden Programme, wie z.B gegen Maßnahmen gegen Erosion. Vom Ergebnis her sind Teile der Farm Bill einer Mischung aus Sozialprogramm und Aussenpolitik, aber die „Food Stamps“ und Entwicklungshilfe in Agrarprodukte erweitern den Markt für die Landwirtschaft. Farmers, die nur Obst und Gemüse anbauen, haben wenig Unterstützung in der Farm Bill gefunden.

Farmers sind uns allen lebenswichtig, weil die Mehrheit von uns konsumieren Agrarprodukte, statt sie zu produzieren. Wenn wir im Laden frische Obst oder Gemüse kaufen, sollten wir uns daran erinnern, dass der Farmer für den Verkauf seiner Produkten weniger als ein Zehntel des angegebenen Preises, den wir am Regal sehen. Der Teil des Farmers ist noch weniger, wenn man über Getreide oder Fasern spricht. Früher hatten die USA eine starke Handelsbilanz, denn der Wert von Agrarexporten war so hoch. Infolge der steigenden Einfuhr von frischen Obst und Gemüse aus dem Süden neigt die Bilanz jetzt in die entgegengesetzte Richtung. Wir sollten öfters an die Leute und die Arbeit denken, die in unserem Essen verstechen.

Das Umgehen mit Essen in den USA ist sehr kompliziert. Denk mal dran: Essen ist heutzutage billiger, als es jemals war. Trotzdem haben 50,1 Millionen US-Einwohner keinen sicheren Zugang zum Essen, weil ihr Einkommen unter der Armutsgrenze liegt. Laut der US Centers for Disease Control leben zur selben Zeit in einem mit Hunger bezeichneten Land mehr als 100 Millionen Menschen, die zu fettleibig sind.

Ich habe nur Fragen und keine Antworten. Wie kaufe ich mein Essen? Wo war unser Essen, bevor wir es im Supermarkt kauften? Wo war unser Essen, nachdem die Waren die Farm verlassen hatten? Was gibt’s heute zum Abendessen?—-Jason Fabianke

http://www.cotton.org/beltwide/

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About Jason Fabianke

Ich lehre Geschichte und wohne in San Antonio, und seit einigen Jahren habe ich gern Reisegeschichten und Reiseberichten gelesen, die Deutsche und Österreicher/innen über ihre Amerikareisen geschrieben haben. In diesem Blog schreibe ich über meine eigene Erlebnisse in dem amerikanischen Westen, und ich hoffe, dass ich etwas zu der Diskussion über den modernen und historischen Westen beitragen kann.

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