Was ist Jenseits des Llano?

Der Westen hat mich lange fasziniert, obwohl ich die geschichtliche Leere und sogar die Vorurteile erkenne, die in manchen Interpretation und Darstellungen des amerikanischen Westens sind. Es scheint mir, als ob die geschichtliche und ungeschichtliche gemeinsam eine populäre Vorstellung des Westens bilden, die man mindestens verstehen sollte, sogar wenn man die für die halbe Wahrheit hält.

Am meisten beeindruckend ist die Anspielung zwischen Raum und Zeit in der Geschichte des Westens, die oft in der Betonung der chronologischen Darstellung vergessen wird. Es wäre schwierig die Bedeutung und Einfluss des Raumes zu übersehen, denn das ganze Gebiet ist einmalig in seinen klimatischen, geologischen, und biologischen Extremen, die weit in der Vergangenheit das Leben erschwert und gleichzeitig ermöglicht hatten. Schon vor 20 000 Jahren hatten die schon längst ausgestorbenen Megafauna die Landschaft verändert, und bis zu dem späten 19. Jahrhundert schufen immer wieder die großen Herden amerikanischer Bison die neue Form der Grasprärie.

Noch später änderte europäische Siedler die Flora, Fauna und Völker des Westens in dem selben Raum, in dem die Mammuten und die ersten asiatischen Einsiedler ein gegnerisches Verhältnis hatten. Die Landschaft ist eine Mischung aus rauer Schönheit und gefährdeten Ökosystemen, und wenn wir die Menschen, die in dem Westen leben, als ein Teil des Ökosystems, sind sie auch bedroht. Die Einwohner des Westen fühlen sich durch vielen Verlusten verunsichert, obgleich die Lebensbedingungen seit dem ersten Einzug von Menschen die Erhaltung des Lebens erschwert haben. Die Einwohner fürchten heutzutage um den Verlust ihrer sicheren Wasserbeständen, ihren Sprachen und ihrer wirtschaftlichen Selbstständigkeit.

Dazu veränderten sich auch die Demographie. Seit den Sechzigern des vorigen Jahrhunderts sind immer mehr Menschen nach den Großstädten und deren Vorstädten gezogen, und als sich die Grenzen der urbanisierten Gebieten ausgedehnt haben, sind die politischen und sozialen Grenzen in einigen Fragen zwischen Land und Stadt noch deutlicher zu erkennen. In andern Fragen sind die einzigen Unterschiede nur durch Einkommen und Herkunft der betoffenen Menschen zu erklären, und die Grenzen zwischen Stadt und Land lösen sich noch weiter auf.

Dead End

In diesem Blog werden die meisten Beiträge über Texas geschrieben, weil ich in Texas lebe und hier viele Erfahrungen gemacht habe. Über Texas ist noch viele zu berichten. Die Gesamtfläche von Texas beträgt 268.580 Quadratmeilen, und obwohl der Bundesstaat sehr groß ist, ist der Mythos noch größer. Hinter dem Mythos ist ein moderner Bundesstaat, in dem alle wirtschaftliche und soziale Probleme vorhanden sind. Texas hat eine hohe Anzahl von Unversicherten, und zu viele Kinder wohnen in Familien, deren Einkommen unter der Armutsgrenze ist. Der Bundesstaat ist sehr urbanisiert, weil drei der zehn größten US-Städte in Texas sind, und mehr als sechzig Prozent der 22 806 000 wohnen in nur 15 der 254 Verwaltungsbezirken oder Counties. In Texas sind die Mehrheit Stadteinwohner, aber das Gefühl des ländlichen Lebensstil ist noch stark.

Welche Fakten und Geschichten sollten Sie wissen, die nicht in Reiseführern stehen? Welche Sehenswürdigkeiten sind außerhalb der normalen Touristenrevieren? Wie ist das Leben im amerikanischen Westen heute? Was ist wahr und was ist eine Legende? Wie ist das Western-Reiten in den USA? Was für Western-Trachten sollen Sie kaufen? Was sollen sie machen und was sollen Sie überhaupt nicht machen? Diese und andere Fragen beantworte ich in den Beträgen.—-Jason Fabianke

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